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„Mama, ich will heim“, hört Uwe Arendt häufig von Kindern, wenn sie sich bereits seit vielen Wochen in einer Klinik befinden. Doch die Eltern wissen meist nicht, wie sie die Pflege zu hause organisieren sollen. Wie hier die „Muschel“ den Familien hilft, konnten Besucher und Förderer am Kinderhospiztag in der Segeberger Remise erfahren. Im gesamten Bundesgebiet wurde an diesem 10. Februar den lebensverkürzt erkrankten Kindern gedacht. In seiner Begrüßungsrede für den zweistündigen Nachmittag erinnerte Muschel-Leiter Uwe Arendt an den Anspruch der kranken Kinder auf Respekt und ihr Recht auf palliative Versorgung. Auch mahnte er an, dass insbesondere die Geschwister eine Gewissheit auf Hilfe haben müssen.
Zur Zeit werden von der „Muschel“ 15 Familien in Segeberg und Lübeck betreut. Dazu kommen 19 Geschwisterkinder und zwei Trauergruppen. 16 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich die Fürsorge. Vier professionelle Helferinnen und Helfer agieren im Organisationsmanagement, sieben weitere Helferinnen und Helfer werden momentan in Lübeck fortgebildet.
Fotos vom Kinderhospiztag 2011:
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